miércoles, 18 de junio de 2014

Wärme - Kälte in das System der 5BN

Wärme (Calor)

Einen Anstieg der Körpertemperatur (Fieber) gibt es in allen PCL-Phasen. Die Temperatur bemisst sich einerseits anhand der Intensität der PCL-Phase, andererseits anhand des Gewebes, in dem die PCL-Phase verläuft.

Die maximalen Fiebertemperaturen der PCL-Phasen in den unterschiedlichen Gewebsarten sind in etwa wie folgt (siehe Abbildung 98):

Im Ektoderm gibt es keine Erfahrungswerte zu einer Obergrenze. Bei einer Temperatur zwischen 42° und 43° beginnt jedoch in der Theorie das Eiweiß zu gerinnen, was tödlich verlaufen würde.

Im Neu-Mesoderm gibt es, vom in Lösung befindlichen Organteil aus, eine ausstrahlende Wärme.

Wozu ist das Wissen um die Maximaltemperaturen gut?

Man kann, je höher das Fieber ist, per Ausschlussverfahren eingrenzen. In welcher der vier Gewebsarten mindestens ein Programm in PCL befindlich sein muss.

  • Hat man 39,8° Fieber, weiß man, dass auf jeden Fall ein ektodermales Programm in PCL ist. Jedoch sind zusätzliche PCL-Phasen In den anderen Gewebsarten trotzdem noch möglich.
  • Hat man 38° Fieber, weiß man, dass dies nicht von einem entodermalen Programm herrühren kann. Es kann jedoch trotzdem ein entodermales Programm In PCL sein.
Vorsicht: Die PCL-Phasen aller Gewebsarten können z.B. auch mit 36° ablaufen. Die angegebenen Werte sind überall nur Maximalwerte - alles Niedrigere Ist auch möglich, wenn die Intensität entsprechend geringer ist.

Der Nutzen Ist somit begrenzt, da es in den meisten Fällen keine eindeutigen Schlüsse zulässt. Es ist nur ein kleines von sehr vielen Hilfsmitteln, die unter manchen Umständen einen relevanten Aufschluss geben können.

Also; Habe ich eine Temperatur von 37° kann eine PCL von jedem Gewebe laufen. Bei einer Temperatur von 39° kann ich hingegen ausschließen, dass das Fieber vom Alt-Mesoderm oder vom Entoderm kommt - welche jedoch trotzdem präsent sein könnten.

Wenn die Temperatur eines Prozesses jedoch über Tage hinweg konstant 37,2° ist, handelt es sich höchstwahrscheinlich um eine Lösungsphase im Entoderm, die ständig am Temperaturlimit ist. Gleichsam für das Alt-Mesoderm mit etwa 38,4° und das Neu-Mesoderm mit 39,5°.

Andere Möglichkeiten der Wärme:

  • Das SBS des Thalamus in der CA-Phase: Alle Reserven des Körpers werden mobilisiert, weil man in einer als gefährlich empfundenen Situation ist und sich als völlig ausweglos sieht. Hauptsächlich die Muskeln und das Bindegewebe werden dabei sehr heiß. Der Kern des Körpers ist dabei nicht heiß. Daher ist dies nicht als „Fieber" zu betrachten. Gleichzeitig hat man hohen Harndrang und Durst, man ist unruhig und hat bei langer Laufzeit einen drastischen Gewichtsverlust.
  • Das SBS des Bindegewebes in PCL-A-Phase: Es wird lokal (am Konfliktort) sehr heiß und rosarot durch die Oberhaut schimmern (je intensiver die vagotone Phase verläuft, desto heißer und röter). Die Wärme ist ausstrahlend und somit auch mit ein wenig Abstand noch zu erfühlen.

Es gibt also unterschiedliche Gründe für Wärme. Dabei muss speziell beachtet werden, dass es nicht zwangsläufig immer eine gelöste Phase sein muss.

Kälte

Periost in CA-Phase: In der aktiven Phase kommt durch den Gefäßverschluss kein Blut mehr durch. Alles dahinterliegende wird kalt und käseweiß. Der Übergang ist dabei ganz scharf.

Linkes Myokard in PCL: Durch die Unterfunktion der gelösten Phase ist der arterielle Blutdruck gemindert, dass die weit entferntesten Gefäße (Hände und Füße) nur schwach mit Blut versorgt und somit kalt werden.

Ansonsten generell in Sympathikotonie, durch das Engstellen der Blutgefäße.
Quelle: David Münnich - Das System der 5 Biologischen Naturgesetze - Band 1

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